1963 schuf Yayoi Kusama die »One Thousand Boats Show«: Das weiße Boot ist mit Phalli überzogene und von Bildern mit demselben Motiv umgeben. Foto: © Yayoi Kusama, Courtesy: Collection Stedelijk Museum Amsterdam

Weiblich oder männlich: kugelrund oder phallische Form. Die aus Japan stammende Künstlerin Yayoi Kusama lebte immer zwischen sexueller Befreiung und Entsagung. Dies manifestiert sich in ihrer Kunst voller Tentakeln und Punkte. Bis heute ist sie selbst Teil ihrer Kreationen, mit denen sie körperliche Verschmelzung sucht, gleichsam um heil zu werden und gereinigt von traumatischen Kindheitserlebnissen, in denen sie die Ambivalenz zur Sexualität entwickelte. 

Jetzt weiterlesen mit DHZ+

dhz-badge 1,- Euro für 4 Wochen

  • freier Zugriff auf alle DHZ+-Artikel auf staudeverlag.de/dhz
  • inkl. aller ePaper-Ausgaben der DHZ und der Elterninfos
  • Zugriff auf das DHZ-Archiv auf dhz.de
  • jederzeit kündbar