Laut aktueller Forschung sollten sowohl Schwangere als auch Mitarbeitende des Gesundheitswesens für die Wahrnehmung und Bewertung abnehmender Kindsbewegungen sensibilisiert werden. Foto: © Wedding photography/Stock.adobe.com

Abnehmende Kindsbewegungen sollten ernst genommen werden, da eine angemessene Reaktion dazu beitragen kann, das intrauterine Versterben eines Kindes (IUFT, Intrauteriner Fruchttod) zu vermeiden. Ein Großteil vorliegender Forschung zu abnehmenden Kindsbewegungen stammt aus Ländern mit hohem durchschnittlichen Einkommen. IUFT tritt jedoch weltweit und besonders häufig in Ländern mit geringem und mittleren durchschnittlichen Einkommen auf. Somit fehlen bislang Ergebnisse für diese Länder. Vor diesem Hintergrund wurde jedoch kürzlich ein Scoping Review durchgeführt (Wijayanti et al., 2026). Was umfasst den Themenkomplex abnehmender Kindsbewegungen in internationaler Literatur aus Sicht von Frauen und Mitarbeitenden des Gesundheitswesens? Eingeschlossen wurden 61 Publikationen aus 17 Ländern mit geringem und mittleren durchschnittlichen Einkommen, die zwischen 1988 und 2025 veröffentlicht wurden.

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