Abbildung 1: Zervixrisse in Prozent nach vaginal-operativen Geburten Quelle: Hossein Pour, 2025. Visualisiert von Peggy Seehafer

Postpartale Zervixrisse sind keine häufigen Komplikationen, können aber zu schweren Blutungen und in Folgeschwangerschaften zu einem erhöhten Frühgeburtsrisiko führen. Während es beispielsweise in Estland zu den Routinemaßnahmen der Hebammen gehört, nach jeder Geburt Zervixrisse mittels Spekulaeinstellungen zu detektieren und gegebenenfalls zu versorgen, wird in unseren Kliniken nur bei einer verstärkten Blutung auf einen Zervixriss untersucht.

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