In der Wissenschaft fungiert das Schreiben als ein Prozess der Erkenntnisgewinnung, bei dem durch mehrfaches Formulieren, Reflektieren und Überarbeiten Gedanken präzisiert und Argumente gefestigt werden. Foto: © jojo/stock.adobe.com

Klares Denken und kritische Reflexion sind unverzichtbar, um logische Argumente zu entwickeln. Evidenzbasierte Praxis erfordert Evidenzen, deren Sichtbarkeit durch Publikationen erhöht wird. Die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen stellt daher einen zentralen Baustein zur Professionalisierung und Weiterentwicklung des Hebammenberufs dar. Vor diesem Hintergrund wurden in der Fachzeitschrift Women and Birth, dem offiziellen Journal des Australian College of Midwives, grundlegende Prinzipien, die Basics, des wissenschaftlichen Publizierens für hebammenwissenschaftliche Forschungsergebnisse dargestellt. Die Autor:innen benennen vier zentrale Elemente, die beim wissenschaftlichen Schreiben berücksichtigt werden sollten: Wortwahl, Aktivkonstruktion, Satz- und Absatzstruktur und Review-Prozess.

Wortwahl

Grundlegend sind Präzision, Klarheit, Einfachheit und Konsistenz. Komplexe oder variierende Begriffe sollten vermieden werden, um Missverständnisse zu reduzieren. Zentrale Fachbegriffe sind zu Beginn zu definieren und konsequent zu verwenden.

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