Mit Taping können Hebammen bei vielen Beschwerden in Schwangerschaft, Wochenbett und in der Rückbildungszeit effektiv und unterstützend begleiten. In diesem Workshop lernen Sie verschiedene Anlagetechniken, Kombinationsmöglichkeiten, Lymphanlagen sowie aktive Haltungs- und Atemtechniken. 

In der Schwangerschaft können Tapinganlagen unterstützen und bei Beschwerden wie Symphysenlockerung, Ödemen in den Beinen, Haltungsbeschwerden oder Hyperemesis eingesetzt werden. Zudem wird die Regulation von Stress und Ängsten durch gezielte Stimulation des Vagusnervs thematisiert. 

Nach der Geburt kann die Rückbildung unterstützt und Beschwerden wie Milchstau, Mastitis und Lochialstau mitbehandelt werden. Die Narbenpflege nach Kaiserschnitt und die Anwendungen bei Neugeborenen, insbesondere bei Drei-Monats-Koliken, Nabelbruch, zur Unterstützung des Saugens, bei Sinusitis und Sichelfuß, werden besprochen und geübt.

Über die ausführliche Darstellung typischer Beschwerden, die auf den faszialen Linien des Körpers basieren, erlangen Sie neues Wissen und ein tiefes Verständnis für diese Beschwerden und den Möglichkeiten der Behandlung. Sie üben gemeinsam mit den anderen Teilnehmer:innen die praktische Anwendung.

Der Kurs richtet sich an Hebammen und Gynäkolog:innen. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein grundlegendes anatomisches und therapeutisches Wissen des weiblichen Körpers.

Die Seminar-Struktur: 

Die Fortbildung setzt sich aus Präsentationen, Austausch in der Gruppe und Arbeit in Kleingruppen zusammen. Taping-Methoden und Materialien werden besprochen und praktisch ausprobiert. Das Tape ist vorhanden.

Die Inhalte: 

  • Kenntnisse des Tapings in Schwangerschaft, Wochenbett- und Rückbildungszeit,  sowie bei Neugeborenen
  • Beschwerden und Problematiken verstehen, und effektiv behandeln und unterstützen
  • Verbindung von Theorie und Praxis
  • Ausführliche Anleitung und Üben der Tapinganlagen
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