Ein neues strukturiertes Verfahren zur Entwöhnung von Früh- und Reifgeborenen von der CPAP-Beatmung auf der Neugeborenenintensivstation, das am UKE eingesetzt wird, wird in diesem Jahr mit dem Deutschen Preis für Patientensicherheit ausgezeichnet. Foto: © Tobilander/stock.adobe.com

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) hat die Gewinner des Deutschen Preises für Patientensicherheit 2025 bekanntgegeben. Die Auszeichnung würdigt drei herausragende Projekte, die zur Verbesserung der Patientensicherheit in deutschen Gesundheitseinrichtungen beitragen.

Innovativer Ansatz

Die diesjährigen Preisträger zeigen die Bandbreite innovativer Ansätze zur Verbesserung der Patient:innensicherheit. Der erste Platz ging an Mandy Lange und Dr. med. Philipp Deindl vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf mit ihrem Projekt zur Optimierung der CPAP-Entwöhnung auf der Neugeborenen-Intensivstation. Dabei handelt es sich um ein strukturiertes Weaning-Protokoll mit hoher Praxisrelevanz, das die Patientensicherheit von Früh- und Reifgeborenen nachweislich verbessert.

Birgit Pätzmann-Sietas, Präsidiumsmitglied im Deutschen Pflegerat und Jurymitglied, würdigte das Projekt: »Diese strukturierte Entwöhnung von der invasiven CPAP-Beatmung bei Neugeborenen ist ein bedeutender Fortschritt für die Patient:innensicherheit. Es besitzt eine hohe Praxisrelevanz, der Umsetzungsgrad ist hoch und es entfaltet eine nachhaltige Wirksamkeit für Früh- und Reifgeborene.«

Motivation des Preises

Der Deutsche Preis für Patientensicherheit ist eine jährliche Auszeichnung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit, mit der Akteure im Gesundheitswesen gewürdigt werden, die sich mit besonderen Ideen und Projekten für die Verbesserung der Patient:innensicherheit einsetzen. Der Preis fördert innovative Ansätze und konkrete Maßnahmen, die nachweislich zur Erhöhung der Sicherheit in der Gesundheitsversorgung beitragen.

Quelle: Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V., 25.9.2025 ∙ DHZ