Sad tired woman leaning over newborn baby sleeping in crib and covering face with hand. Concept of postpartum or postnatal depression, mood disorder following childbirth. Flat vector illustration

Postpartale Depressionen können noch ein Jahr nach der Geburt auftreten. Welchen Einfluss haben die Geburtsart und das Stillen?

Abbildung: © Good Studio/stock.adobe.com

Sectio, Saugglocke und PDA: Wenn eine Spontangeburt nicht ohne Weiteres gelingt, sind die Optionen vielfältig. Doch sie können eine postpartale Depression begünstigen, wie Studien zeigen. Worin liegen die möglichen Risiken? Welche Schutzfaktoren lassen sich stärken?

Die Geburt eines Kindes zählt für viele Frauen zu den freudigsten Ereignissen ihres Lebens. Doch nicht jede Mutter verbindet diesen Übergang in eine neue Lebensphase mit positiven Gefühlen. Statt Glück empfinden manche Frauen tiefe Traurigkeit. Statt Verbundenheit mit ihrem Kind fühlen sie sich innerlich leer. Und statt Stolz und Freude erleben sie Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle. Bestehen solche Zustände über längere Zeit, deutet das auf eine postpartale Depression (PPD) hin.

Die maternale PPD zählt zu den häufigsten Komplikationen nach der Geburt eines Kindes (Hertle et al., 2024). Für Deutschland liegen zwar keine aktuellen epidemiologischen Studien zur Prävalenz vor (Hertle et al., 2024; Vogelsang et al., 2023), jedoch wird der Anteil betroffener Mütter auf etwa 10–15 % geschätzt (Robert Koch-Institut, 2020).

Darüber hinaus belastet eine PPD nicht nur die Wöchnerin, sondern gilt auch als bedeutender Risikofaktor für die Entwicklung des Neugeborenen und die Funktionsfähigkeit des Familiensystems. Sie stellt damit eine vielschichtige versorgungsrelevante Gesundheitsproblematik der postpartalen Phase dar. Eine erhöhte professionelle Aufmerksamkeit für mögliche Anzeichen dieser Störung ist entscheidend, um ein frühzeitiges Erkennen und die Einleitung geeigneter Unterstützungsmaßnahmen zu gewährleisten. Das Wissen über potenzielle Risiko- und Schutzfaktoren bildet dabei eine zentrale Grundlage, um besonders gefährdete Wöchnerinnen zu identifizieren.

Klassifikation und Ätiologie

Obwohl der Begriff postpartale Depression sowohl im fachlichen als auch im öffentlichen Diskurs weit verbreitet ist, bezeichnet er keine eigenständige nosologische Einheit. Die Symptomatik entspricht im Wesentlichen der einer depressiven Störung allgemein; lediglich die inhaltliche Ausgestaltung – etwa im Zusammenhang mit Versagensängsten – bezieht sich häufig spezifisch auf die Mutterschaft. Entsprechend findet sich in den gängigen Diagnosesystemen keine separate Kategorie für die PPD. Sie wird vielmehr meist als depressive Episode (ICD-10 und ICD-11) oder Major Depression (DSM-5) klassifiziert (Riecher-Rössler, 2011; Wolkenstein, 2023). Der zeitliche Bezug zur Geburt kann angegeben werden. Für einen postpartalen Beginn legen die Diagnosesysteme dabei einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen nach der Geburt zugrunde (Dilling et al., 2014; Falkai & Wittchen, 2015; Wolkenstein, 2023). In der Forschung und der klinischen Praxis ist es üblich, depressive Störungen, die innerhalb des ersten Jahres nach der Entbindung auftreten, als »postpartal« zu bezeichnen (Hahn-Holbrook et al., 2018).

Differenzialdiagnostisch ist die Abgrenzung der PPD zum sogenannten »Babyblues« bedeutsam. Mit letzterem werden kurz anhaltende Stimmungsschwankungen im Frühwochenbett bezeichnet, die spontan nach wenigen Tagen abklingen und im Gegensatz zur PPD nicht behandlungsbedürftig sind (Dorsch & Rohde, 2016; Riecher-Rössler, 2011).

Auch in ihrer Pathogenese unterscheidet sich die PPD nicht grundlegend von einer Depression in anderen Lebensabschnitten. Beiden liegt ein komplexes Zusammenspiel biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren zugrunde (Berking & Radkovsky, 2012; Coryell & Zimmermann, 2025; Riecher-Rössler, 2011).

Eine bereits bestehende depressive Symptomatik gilt als einer der stärksten Prädiktoren für eine postpartale Depression (O‘Hara & McCabe, 2013; Qi et al., 2025; Zhao & Zhang, 2020). Schätzungen zufolge entwickeln jedoch auch etwa 8 % der Frauen ohne depressive Vorerkrankung nach der Geburt erstmals eine PPD (Pataky & Ehlert, 2020; Shorey et al., 2018).

Kritische Lebensereignisse im peripartalen Zeitraum können als Auslöser oder Verstärker depressiver Symptome wirken (Yim et al., 2015). Bestimmte Praktiken rund um Geburt und Wochenbett sind dabei mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung einer postpartalen Depression assoziiert.

Einflussfaktor Geburtsmodus

Aktuell werden in Deutschland rund ein Drittel aller Geburten per Kaiserschnitt durchgeführt (Statistisches Bundesamt, 2025). Der Anteil ungeplanter Kaiserschnitte liegt dabei mit 49 % etwas über dem Anteil geplanter Eingriffe, der 42 % beträgt (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, 2024). Etwa 9 % der Kaiserschnitte wurden keiner der beiden Kategorien zugeordnet.

In empirischen Studien ist der Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Geburtsmodi und der PPD gut untersucht. Neuere Metaanalysen kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass ein Kaiserschnitt das Risiko für eine PPD erhöht (Cárdenas et al., 2025; Moameri et al., 2019; Xu et al., 2017). Es wird von kleinen bis mittleren Effektstärken berichtet (Cárdenas et al., 2025; Xu et al., 2017; Zhao & Zhang, 2020). Separate Auswertungen nach den Kategorien »geplante Kaiserschnitte« (Elective Cesarean Section) und »Notfallkaiserschnitte« (Emergency Cesarean Section) zeigen ein höheres PPD-Risiko für Notfallkaiserschnitte (Cárdenas et al., 2025; Moameri et al., 2019; Xu et al., 2017).

Auch eine aktuelle Studie aus Hamburg findet Zusammenhänge zwischen Schnittentbindungen und PPD-Symptomen (Beck-Hiestermann et al., 2024). Nach internationaler Studienlage stellt eine Sectio – insbesondere eine Notfallsectio – somit einen Risikofaktor für die postpartale Depression dar. Unklar ist dabei, wie der Zusammenhang kausal zu erklären ist. So wird beispielsweise vermutet, dass die im Vergleich zur vaginalen Geburt veränderten Hormon- und Signalproteinprofile Einfluss auf die PPD nehmen (Dekel et al., 2019; Moameri et al., 2019; Zhao & Zhang, 2020). Die pathophysiologischen Ansätze fokussieren unter anderem auf alterierte Spiegel und Regulationsprozesse in Bezug auf Cortisol, Oxytocin, Prolaktin, Östradiol, Progesteron, Brain-Derived Neurotropic Factor (BDNF), Kynurenin, TNF-α, Interleukin-6 und Interleukin-10 sowie B- und D-Vitamine. Bislang weisen alle untersuchten Biomarker jedoch nur eine geringe Spezifität und Sensitivität bei der Identifikation der PPD auf (Modzelewski et al., 2023).

Ein anderer Erklärungsansatz nimmt das mit einem (ungeplanten) Kaiserschnitt häufig assoziierte negative Geburts- und Stresserleben in den Blick (Beck-Hiestermann et al., 2024; Cárdenas et al., 2025). Nach einer Sectio berichten viele Frauen über Gefühle von Scham, Schuld, geringem Selbstwert und Kontrollverlust – emotionale Reaktionen, die typischerweise mit traumatischen Erlebnissen assoziiert sind (Beck-Hiestermann et al., 2024; Ehring & Kunze, 2020; Hoffmann et al., 2024). Allgemein steht ein hoher Interventionsgrad bei Geburten (Notfallkaiserschnitte, assistierte vaginale Geburten) im Zusammenhang mit einem deutlich erhöhten Risiko für subjektiv traumatisch erlebte Geburten und nachfolgende Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) (Carter et al., 2022; El Founti Khsim et al., 2022). Dem entspricht der empirische Befund einer kanadischen Studie, wonach eine Notfall-Sectio sich nicht direkt auf das Risiko einer postpartalen Depression auswirkt, sondern nur indirekt über posttraumatische Belastungsreaktionen (Grisbrook et al., 2022).

Die Argumentation, wonach ein traumatisches Geburtserleben über posttraumatische Symptome das Risiko für eine postpartale Depression mediiert, erscheint auch im Kontext vaginal-operativer Geburten plausibel. In Deutschland wird etwa jede 14. vaginale Geburt instrumentell unterstützt (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, 2024). Aktuelle Metaanalysen und systematische Reviews weisen im Vergleich zu Spontangeburten ein signifikant höheres Risiko für eine PTBS nach dem Einsatz von Saugglocke und Geburtszange nach (Carter et al., 2022; El Founti Khsim et al., 2022). Der Einfluss dieser Geburtsmodi auf depressive Symptome fällt jedoch deutlich geringer aus als auf PTBS-Symptome.

Im Vergleich zu spontanen Geburten ist das PPD-Risiko zwar erhöht, bleibt jedoch deutlich unter dem Niveau, das bei primären oder sekundären Kaiserschnitten beobachtet wird (Sun et al., 2021). Die in Evidenzsynthesen beschriebenen Zusammenhänge zwischen vaginal-operativen Geburten und PTBS-Symptomen konnten auch in einer deutschen Studie empirisch bestätigt werden (Beck-Hiestermann et al., 2024).

Einflussfaktor pharmakologische Intervention

Aktuelle Krankenhausstatistiken zum Einsatz geburtshilflicher Analgesie und Anästhesie liegen für Deutschland nicht in differenzierter Form vor (Blumenstock & Mauter, 2023). Bei Kaiserschnitten und vaginal-operativen Geburten ist gemäß den geburtshilflichen Leitlinien eine adäquate Schmerzbehandlung obligat (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe et al., 2024; Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe et. al., 2020). Zur Anwendung bei vaginalen Geburten existieren Daten aus einer bundesweiten Befragung aller geburtshilflichen Kliniken im Rahmen einer Dissertation. Demnach erfolgte bei etwa einem Drittel der vaginalen Geburten keine medikamentöse Analgesie, bei einem weiteren Drittel kamen nicht-neuraxiale medikamentöse Schmerzmittel zum Einsatz und bei knapp einem Drittel eine Periduralanästhesie (Vogel, 2023).

Etwa 23 % aller Geburten wurden 2023 medikamentös eingeleitet – während der Geburt wurden bei etwa 29 % der Gebärenden Uterotonika (Wehenmittel) verabreicht (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, 2024).

Inwieweit ein Zusammenhang zwischen dem Einsatz dieser Mittel und dem Auftreten einer postpartalen Depression besteht, ist Gegenstand der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion. Dabei lassen sich grob zwei Argumentationslinien unterscheiden: Die eine betont, dass durch die Anwendung pharmakologischer Substanzen physiologische Prozesse des Geburtsverlaufs beeinflusst werden, was potenziell als Risikofaktor für die Entwicklung einer postpartalen Depression angesehen wird (Sun et al., 2021). Die andere Argumentationslinie fokussiert den Geburtsschmerz, der als traumatisierend erlebt werden kann und dadurch die Entstehung einer PPD begünstigt. Daraus leitet sich die Annahme ab, dass eine effektive medikamentöse Schmerztherapie protektive Wirkungen entfalten könnte (Cárdenas et al., 2025; Tan et al., 2024).

Metaanalysen zeigen bislang keine eindeutige Evidenz zugunsten einer der beiden Hypothesen, was vermutlich auch auf die begrenzte Anzahl vorliegender Studien und ihre große Heterogenität in Bezug auf die untersuchten Vergleichsgruppen zurückzuführen ist (Almeida et al., 2020; Kountanis et al., 2020; Li et al., 2023).

Ähnlich präsentiert sich die Befundlage zum Einsatz von synthetischem Oxytocin. Veränderte endogene Oxytocinspiegel wurden wiederholt bei Patientinnen mit postpartaler Depression festgestellt (Monks & Palanisamy, 2021; Thul et al., 2020), sodass eine Dysregulation des oxytocinergen Systems als potenzieller Risikofaktor für die Entstehung einer PPD diskutiert wird (Slattery & Neumann, 2010; Wolkenstein, 2023). Obwohl eine theoretische Plausibilität dafür besteht, dass die Gabe von synthetischem Oxytocin die Regulation endogener oxytocinerger Prozesse beeinflusst, bleibt bislang unzureichend geklärt, über welche Mechanismen dieser Einfluss vermittelt wird und ob eine Applikation eher risikoerhöhend oder -mindernd wirkt (Monks & Palanisamy, 2021).

Einflussfaktor Stillen

Laut einer bundesweiten Erhebung aus den Jahren 2018/2019 versuchten knapp 97 % der Mütter unmittelbar nach der Geburt zu stillen. Zwei Wochen danach stillten noch rund 92 % der Mütter, nach acht Wochen 89 %. Die Quote für ausschließliches Stillen lag zum Zeitpunkt der Entlassung aus dem Krankenhaus bei 74 %, nach zwei Monaten bei 67 % und nach vier Monaten bei 56 %. Etwa die Hälfte der Mütter, die versucht hatten zu stillen, berichtete über Stillprobleme im frühen Wochenbett (Kersting et al., 2020).

Der Zusammenhang zwischen Nicht-Stillen und dem Auftreten einer postpartalen Depression gilt als empirisch gut belegt (Dias & Figueiredo, 2015; Henshaw, 2023; Khamidullina et al., 2025). Metaanalysen und systematische Übersichtsarbeiten zeigen konsistent, dass Frauen, die nicht stillen, ein erhöhtes Risiko für depressive Symptome aufweisen (Alimi et al., 2022; Wang et al., 2021; Xia et al., 2022). So berichten Mengjie Xia und Kolleg:innen von einem um 14 % reduzierten Risiko für das Auftreten einer PPD bei Frauen, die stillen (Xia et al., 2022).

Besonders deutlich wird der Zusammenhang, wenn eine zusätzliche Differenzierung nach der Art des Stillens erfolgt. Unterschieden wird in internationaler Literatur üblicherweise zwischen exklusivem und nicht-exklusivem Stillen. In der Studie von Xias Team war exklusives Stillen im Vergleich zum Nicht-Stillen mit einem um 53 % geringeren Risiko für eine PPD verbunden; im Vergleich zum Teilstillen lag die Risikoreduktion bei 8 %. Ähnliche Ergebnisse berichten Rasoul Alimi und Kolleg:innen: Mütter, die exklusiv stillten, hatten ein deutlich niedrigeres Risiko für eine PPD als alle anderen (Alimi et al., 2022).

Fazit

Eine maternale postpartale Depression ist nicht nur als individuelle Beeinträchtigung zu verstehen, sondern als ein Geschehen, das tief in die Mutter-Kind-Dyade hineinwirkt und sowohl die Entwicklung des Neugeborenen als auch das gesamte Familiensystem beeinträchtigen kann. Je früher eine PPD erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Prognosen – für alle. Im Rahmen der Wöchnerinnenbetreuung kann das Wissen um bekannte Risikofaktoren Hebammen dabei unterstützen, PPD-gefährdete Frauen frühzeitig zu identifizieren, im Hinblick auf die Erkrankung zu monitoren und bei Bedarf geeignete Unterstützungsmaßnahmen einzuleiten.

Die Forschung zeigt, dass rund um Geburt und Wochenbett verschiedene Schutz- und Risikofaktoren bestehen: Kaiserschnitte, insbesondere Notfallkaiserschnitte, erhöhen die Wahrscheinlichkeit für eine PPD, während Stillen – insbesondere exklusives Stillen – einen schützenden Effekt entfaltet. Auch bei instrumentellen vaginalen Geburten zeigt sich in Studien ein leicht erhöhtes Risiko für eine PPD. Für pharmakologische Interventionen wie Anästhesie oder wehenfördernde Mittel liegen bislang uneinheitliche Befunde vor, so dass ihr Einfluss auf die Entstehung einer PPD noch nicht abschließend geklärt ist und weiterer Forschungsbedarf besteht.

Zitiervorlage
Schmelter, A. (2026). Risikofaktoren der postpartalen Depression (PPD): Kann eine Geburt Trübsal gebären? Deutsche Hebammen Zeitschrift, 78 (3), 46–51.
Literatur
Alimi, R., Azmoude, E., Moradi, M. & Zamani, M. (2022). The association of breastfeeding with a reduced risk of postpartum depression: A systematic review and meta-analysis. Breastfeeding Medicine, 17(4), 290–296. https://doi.org/10.1089/bfm.2021.0183

Almeida, T. M., Rosa, D. A. A., Pinheiro, T. B., Grilo, L. B., Jorge, G. M. T., Foletto, L. D., Generoso, I. P., Lacerda da Silva, U. R., Uchida, R. R., & Cordeiro, Q. (2024). The potential effects and tolerability of analgesic and peri/intra/post-operative esketamine in preventing postpartum depression: An updated systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Psychiatry Research Communications, 4(3), Artikel 100190. https://doi.org/10.1016/j.psycom.2024.100190

Beck-Hiestermann, F. M. L., Hartung, L. K., Richert, N., Miethe, S. & Wiegand-Grefe, S. (2024). Are 6 more accurate than 4? The influence of different modes of delivery on postpartum depression and PTSD. BMC Pregnancy and Childbirth, 24(1), Artikel 118. https://doi.org/10.1186/s12884-024-06267-8

Berking, M. & Radkovsky, A. (2012). Unipolare Depression. In M. Berking & W. Rief (Hrsg.), Klinische Psychologie und Psychotherapie für Bachelor. Band I: Grundlagen und Störungswissen (S. 29-48). Springer.

Blumenstock, A.-K. & Mauter, D. (2023). Schmerzassessment unter der Geburt. Die Gynäkologie, 56(9), 641-648. https://doi.org/10.1007/s00129-023-05139-0

Cárdenas, E. F., Yu, E., Jackson, M., Humphreys, K. L. & Kujawa, A. (2025). Associations between maternal birth complications and postpartum depressive symptoms: A systematic narrative review and meta-analysis. Women‘s Health, 21, Artikel 17455057251320801. https://doi.org/10.1177/17455057251320801

Carter, J., Bick, D., Gallacher, D. & Chang, Y. S. (2022). Mode of birth and development of maternal postnatal post-traumatic stress disorder: A mixed-methods systematic review and meta-analysis. Birth, 49(4), 616–627. https://doi.org/10.1111/birt.12649

Coryell, W. & Zimmermann, M. (2025). Depressive Störungen. In MSD-Manual-Redaktion (Hrsg.), MSD-Manual Ausgabe für medizinische Fachkreise. Abgerufen am 23.06.2025 von https://www.msdmanuals.com/de/profi/psychiatrische-erkrankungen/ affektive-st%C3%B6rungen/depressive-st%C3%B6rungen

Dekel, S., Ein-Dor, T., Berman, Z., Barsoumian, I. S., Agarwal, S. & Pitman, R. K. (2019). Delivery mode is associated with maternal mental health following childbirth. Archives of Women‘s Mental Health, 22(6), 817–824. https://doi.org/10.1007/s00737-019-00968-2

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG) & Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG). (2020). S3-Leitlinie Sectio caesarea. (AWMF-Register-Nr. 015/084). AWMF. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/015-084

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG) & Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG). (2024). S2k-Leitlinie Vaginal-operative Geburt. (AWMF-Register-Nr. 015/023). AWMF. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/015-023

Dias, C. C. & Figueiredo, B. (2015). Breastfeeding and depression: a systematic review of the literature. Journal of Affective Disorders, 171, 142–154. https://doi.org/10.1016/j.jad.2014.09.022

Dilling, H., Mombour, W. & Schmidt, M. H. (Hrsg.). (2014). Internationale Klassifikation psychischer Störungen: ICD-10 Kapitel V (F). Klinisch-diagnostische Leitlinien (9. Aufl.). Huber.

Dorsch, V. M. & Rohde, A. (2016). Postpartale psychische Störungen – Update 2016. Frauenheilkunde up2date, 10(4), 355-374. https://doi.org/10.1055/ s-0042-112631

Ehring, T. & Kunze, A. (2020). Posttraumatische Belastungsstörung. In J. Hoyer & S. Knappe (Hrsg.), Klinische Psychologie & Psychotherapie (3. Aufl., S.1159-1182). Springer. https://doi.org/10.1007/ 978-3-662-61814-1_51

El Founti Khsim, I., Martínez Rodríguez, M., Riquelme Gallego, B., Caparros-Gonzalez, R. A. & Amezcua-Prieto, C. (2022). Risk factors for post-traumatic stress disorder after childbirth: A systematic review. Diagnostics, 12(11), Artikel 2598. https://doi.org/10.3390/diagnostics12112598

Falkai, P. & Wittchen, H.-U. (Hrsg.). (2015). Diagnostische Kriterien DSM-5. Hogrefe.

Grisbrook, M.-A., Dewey, D., Cuthbert, C., McDonald, S., Ntanda, H., Giesbrecht, G. F. & Letourneau, N. (2022). Associations among cesarean section birth, post-traumatic stress, and postpartum depression symptoms. International Journal of Environmental Research and Public Health, 19(8), Artikel 4900. https://doi.org/10.3390/ijerph19084900

Hahn-Holbrook, J., Cornwell-Hinrichs, T. & Anaya, I. (2018). Economic and health predictors of national postpartum depression prevalence: A systematic review, meta-analysis, and meta-Regression of 291 Studies from 56 Countries. Frontiers of Psychiatry, 8. https://doi.org/10.3389/fpsyt.2017.00248

Henshaw, E. J. (2023). Breastfeeding and postpartum depression: A review of relationships and potential mechanisms. Current Psychiatry Reports, 25(12), 803–808. https://doi.org/10.1007/s11920-023-01471-3

Hertle, D., Petrautzki, I. & Wende, D. (2024). Macht Mutterwerden krank? Häufigkeit psychischer Diagnosen bei Müttern nach der Geburt im Vergleich zu kinderlosen Frauen auf Basis von BARMER-Abrechnungsdaten. Bundesgesundheitsblatt, 67, 1325-1333. https://doi.org/10.1007/s00103-024-03969-4

Hoffmann, L., Berner, E. & Hilger, N. (2024). »Too posh to push?« Self-stigmatization in childbirth. Social Psychological Bulletin, 19, Artikel e13073. https://doi.org/10.32872/spb.13073

Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG). (2024). Bundesauswertung PM-GEBH: Geburtshilfe. https://iqtig.org/downloads/auswertung/aj2024/pm-gebh/DeQS-RL_PM-GEBH_AJ2024_BUAW_V02_2024-08-15.pdf

Kerstin, M., Hockamp, N., Burak, C. & Lücke, T. (2020). Studie zur Erhebung von Daten zum Stillen und zur Säuglingsernährung in Deutschland – SuSe II. In Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (Hrsg.), 14. DGE-Ernährungsbericht. Vorveröffentlichung Kapitel 3 (S. V1-V34). https://www.dge.de/wissenschaft/ernaehrungsberichte/14-dge-ernaehrungsbericht/

Khamidullina, Z., Marat, A., Muratbekova, S., Mustapayeva, N. M., Chingayeva, G. N., Shepetov, A. M., Ibatova, S. S., Terzic, M. & Aimagambetova, G. (2025). Postpartum depression epidemiology, risk factors, diagnosis, and management: An appraisal of the current knowledge and future perspectives. Journal of Clinical Medicine, 14(7), Artikel 2418. https://doi.org/10.3390/jcm14072418

Kountanis, J. A., Vahabzadeh, C., Bauer, S., Muzik, M., Cassidy, R., Aman, C., MacEachern, M. & Bauer, M. E. (2020). Labor epidural analgesia and the risk of postpartum depression: A meta-analysis of observational studies. Journal of Clinical Anesthesia, 61, Artikel 109658. https://doi.org/10.1016/j.jclinane.2019. 109658

Li, B., Tang, X. & Wang, T. (2023). Neuraxial analgesia during labor and postpartum depression: Systematic review and meta-analysis. Medicine, 102(8), Artikel e33039. https://doi.org/10.1097/MD.0000000000033039

Moameri, H., Ostadghaderi, M., Khatooni, E. & Doosti-Irani, A. (2019). Association of postpartum depression and cesarean section: A systematic review and meta-analysis. Clinical Epidemiology and Global Health, 7(3), 471-480. https://doi.org/10.1016/j.cegh.2019.02.009

Modzelewski, S., Oracz, A., Iłendo, K., Sokół, A. & Waszkiewicz, N. (2023). Biomarkers of Postpartum Depression: A narrative review. Journal of Clinical Medicine, 12(20), Artikel 6519. https://doi.org/10. 3390/jcm12206519

Monks, D. T. & Palanisamy, A. (2021). Oxytocin: at birth and beyond. A systematic review of the long-term effects of peripartum oxytocin. Anaesthesia, 76, 1526-1537. https://doi.org/10.1111/anae.15553

O‘Hara, M. W. & McCabe, J. E. (2013). Postpartum depression: current status and future directions. Annual Review of Clinical Psychology, 9, 379–407. https://doi.org/10.1146/annurev-clinpsy-050212-185612

Pataky, E. A. & Ehlert, U. (2020). Longitudinal assessment of symptoms of postpartum mood disorder in women with and without a history of depression. Archives of Women’s Mental Health, 23, 391-399. https://doi.org/10.1007/s00737-019-00990-4

Qi, W., Wang, Y., Wang, Y., Huang, S., Li, C., Jin, H., Zuo, J., Cui, X., Guo, Q. & Hu, J. (2025). Prediction of postpartum depression in women: development and validation of multiple machine learning models. Journal of Translational Medicine, 23, Artikel 291. https://doi.org/10.1186/s12967-025-06289-6

Riecher-Rössler, A. (2011). Depressionen in der Postpartalzeit. In A. Riecher-Rössler (Hrsg.), Psychische Erkrankungen in Schwangerschaft und Stillzeit (S. 52 – 60). Karger.

Robert Koch-Institut. (2020). Gesundheitliche Lage der Frauen in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes gemeinsam getragen von RKI und Destatis. https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Gesundheitsberichterstattung/Berichte/Frauenbericht/Gesundheitliche_Lage_der_Frauen_2020.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Shorey, S., Chee, C. Y. I., Ng, E. D., Chan, Y. H., Tam, W. W. S. & Chong, Y. S. (2018). Prevalence and incidence of postpartum depression among healthy mothers: A systematic review and meta-analysis. Journal of Psychiatric Research, 104, 235–248. https://doi.org/10.1016/j.jpsychires.2018.08.001

Slattery, D. A. & Neumann, I. D. (2010). Oxytocin and major depressive disorder: Experimental and clinical evidence for links to aetiology and possible treatment. Pharmaceuticals, 3(3), 702–724. https://doi.org/10.3390/ph3030702

Statistisches Bundesamt (Destatis). (2025). Fast ein Drittel aller Geburten im Jahr 2023 durch Kaiserschnitt. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/05/PD25_N024_23.html https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/05/PD25_N024_23.html?templateQueryString=Fast+ein+Drittel+aller+Geburten+im+Jahr+2023+durch+Kaiserschnitt.

Sun, L., Wang, S. & Li, X-Q (2021). Association between mode of delivery and postpartum depression: A systematic review and network meta-analysis. Australian & New Zealand Journal of Psychiatry, 55(6), 588-601. https://doi.org/10.1177/0004867420954284

Tan, H. S., Tan, C. W., Sultana, R., Chen, H. Y., Chua, T., Rahman, N., Gandhi, M., Sia, A. T. H. & Sng, B. L. (2024). The association between epidural labour analgesia and postpartum depression: a randomised controlled trial. Anaesthesia, 79(4), 357–367. https://doi.org/10.1111/anae.16178

Thul, T. A., Corwin, E. J., Carlson, N. S., Brennan, P. A. & Young, L. J. (2020). Oxytocin and postpartum depression: A systematic review. Psychoneuroendocrinology, 120, Artikel 104793. https://doi.org/10. 1016/j.psyneuen.2020.104793

Vogel, S. C. (2023). Anästhesie und Analgesie in der Geburtshilfe und ihre Entwicklung in den letzten 36 Jahren: eine bundesweite Umfrage. (Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität zu München). edoc.ub.uni-muenchen.de. https://edoc.ub.uni-muenchen.de/31827/

Vogelsang, N., Ströhlein, M. & Marbach-Breitrück, E. (2023). Wochenbettdepression. Was ist eine Wochenbettdepression? https://www.Stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/wochenbettdepression/hintergrund

Wang, Z., Liu, J., Shuai, H., Cai, Z., Fu, X., Liu, Y., Xiao, X., Zhang, W., Krabbendam, E., Liu, S., Liu, Z., Li, Z. & Yang, B. X. (2021). Mapping global prevalence of depression among postpartum women. Translational Psychiatry, 11(1), Artikel 543. https://doi.org/10. 1038/s41398-021-01663-6

Wolkenstein, L. (2023). Postpartale Depression. Hogrefe.

Xia, M., Luo, J., Wang, J. & Liang, Y. (2022). Association between breastfeeding and postpartum depression: A meta-analysis. Journal of Affective Disorders, 308, 512–519. https://doi.org/10.1016/j.jad.2022.04.091

Xu, H., Ding, Y., Ma, Y., Xin, X. & Zhang, D. (2017). Cesarean section and risk of postpartum depression: A meta-analysis. Journal of Psychosomatic Research, 97, 118–126. https://doi.org/10.1016/j.jpsychores. 2017.04.016

Yim, I. S., Tanner Stapleton, L. R., Guardino, C. M., Hahn-Holbrook, J. & Dunkel Schetter, C. (2015). Biological and psychosocial predictors of postpartum depression: systematic review and call for integration. Annual Review of Clinical Psychology, 11, 99–137. https://doi.org/10.1146/annurev-clinpsy-101414-020426

Zhao, X.-H. & Zhang, Z.-H. (2020). Risk factors for postpartum depression: An evidence-based systematic review of systematic reviews and meta-analyses. Asian Journal of Psychiatry, 53, Artikel 102353. https://doi.org/10.1016/j.ajp.2020.102353

https://staudeverlag.de/wp-content/themes/dhz/assets/img/no-photo.png