Illustration: © Birgit Heimbach

Eine Plexusparese ist selten, kann jedoch langfristige Folgen haben. Welche Faktoren ihre Entstehung begünstigen, welche Rolle Schulterdystokien spielen und was die aktuelle Evidenz für die Praxis bedeutet.

1874 publizierte der Neurologe Wilhelm Erb erstmals eine Beschreibung einer »eigenthümlichen Localisation von Lähmungen im Plexis brachialis«. Er führte diese auf eine Schädigung der Nervenwurzeln C5 und C6 zurück (Erb, 1874). Erst nach 1900 wurde das Krankheitsbild als geburtshilfliche Komplikation anerkannt.

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