Seit 2014 bietet die vertrauliche Geburt Schwangeren in Notlagen eine Alternative zur Babyklappe. Nach einer Beratung können Frauen ihr Kind unter einem Pseudonym zur Welt bringen, ohne ihre Identität offenzulegen.
Die persönlichen Daten werden sicher beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben hinterlegt. Nach der Geburt übernimmt das Jugendamt die weitere Betreuung des Kindes und organisiert gegebenenfalls eine Adoption.
Ab dem 16. Lebensjahr kann das Kind grundsätzlich Auskunft über seine Herkunft erhalten.
Quelle: dpa, 17.9.2026 · DHZ
