Nach der Schließung mehrerer geburtshilflicher Standorte in Brandenburg ist im Landtag eine Debatte über die zukünftige Versorgung entstanden. Gesundheitsminister René Wilke (SPD) betonte, die Versorgungslage sei trotz der Veränderungen weiterhin gut und sprach sich für den Erhalt der bestehenden Standorte aus.

Oppositionsparteien kritisierten die Schließungen und forderten eine Überprüfung einzelner Entscheidungen, darunter die Aufgabe der Geburtshilfe am Immanuel Klinikum Bernau.

Wilke erklärte, dass bis zum Abschluss der Krankenhausplanung keine weiteren Schließungen im Einvernehmen mit dem Land erfolgen würden. Zugleich schloss er weitere Veränderungen durch Entscheidungen kommunaler oder privater Krankenhausträger nicht grundsätzlich aus.

Nach Angaben des Ministeriums zählen Geburtenzahlen, Personalverfügbarkeit und die Vorgaben der Krankenhausreform zu den wesentlichen Faktoren für die Zukunft geburtshilflicher Standorte.

Quelle: dpa, 18.9.2026 · DHZ