Lia und Theresa (v.l.n.r., Hebammenwissenschaft) demonstrieren den Ablauf einer physiologischen Geburt am Modell. Foto: Ann-Kristin Zoike/Uni Lübeck

Wie begleitet man eine Geburt im Team? Und was tun, wenn eine Geburt außerhalb geplanter Settings stattfindet? Mit diesen Fragen befassten sich 15 Studierende der Medizin und der Hebammenwissenschaft in einem interprofessionellen Skills-Training zur physiologischen Geburt an der Universität zu Lübeck. Im Skills Lab trainierten sie gemeinsam Situationen der physiologischen Geburt. Ziel des Lehrangebots war es, Wissen sowie Handlungssicherheit und interprofessionelle Zusammenarbeit zu fördern.

Vom häuslichen Setting bis zum Kreißsaal

Das Training war in drei Themenräume gegliedert: In Themenraum 1 ging es um die Begleitung einer Geburt außerhalb des klinischen Umfelds sowie um ungeplante Situationen. Die Studierenden beurteilten außerdem eine Plazenta und thematisierten die Zusammenarbeit von Hebammen und Ärzt:innen.

In Themenraum 2 standen Geburtspositionen, geburtshilfliche Mythen und Gewaltkontexte in der Geburtshilfe im Mittelpunkt. Während Themenraum 3 Geburtsphasen sowie praktische Handgriffe näher brachte.

Interprofessioneller Austausch

Ein zentrales Element des Trainings war der Austausch zwischen den Berufsgruppen. Während Student:innen der Hebammenwissenschaft ihre Perspektiven einbrachten, erhielten Medizinstudent:innen Einblicke in die Begleitung physiologischer Geburten über klinische Abläufe hinaus.

 

Quelle: Universität zu Lübeck, 12.5.2026  · DHZ