Frauke Storp

(ehemals Wagener) ist seit 35 Jahren Hebamme. Von 1990 bis 2021 war sie als Hebamme in der Praxis tätig, davon etwa 17 Jahre in der Hausgeburtshilfe. Sie arbeitete beim Aufbau der Qualitätssicherung in der außerklinischen Geburtshilfe (QUAG e.V.) mit. 2015 absolvierte sie den Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück (nachqualifizierend), 2017 den Masterstudiengang Healthcare Management an der Donau Universität Krems. Seit 2023 hat sie die Studiengangsleitung im Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster inne. Derzeit studiert sie berufsbegleitend im Masterstudiengang »Angewandte Ethik« an der Universität Münster. | Quelle: DHZ 12/2025

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Hoheitsgebiete

Der Unterschied zwischen dem eigenen Zuhause und einer hebammengeleiteten Einrichtung hat fundamentale Auswirkungen: Die Gebärende fühlt sich in den eigenen Räumen sicher, die Hebamme kommt als Gast. ...
Von | DHZ 04/2025

Erfolgsmodell oder Etikettenschwindel?

Ein kritischer Blick auf bisherige Studien zum Hebammenkreißsaal im deutschsprachigen Raum zeigt: Die Daten lassen sich kaum vergleichen, die Ergebnisse sind nicht sehr aussagekräftig und etliche Frag...
Von | DHZ 04/2025

Nur für Privilegierte?

Das Konzept Hebammenkreißsaal muss sich hinterfragen lassen: Wenn es nur gesunden und überwiegend gebildeten Frauen mit unkomplizierter Schwangerschaft zur Verfügung steht, trägt es nicht zu einer zei...
Von | DHZ 10/2024

Warum so zögerlich?

Die Umsetzung der Leitlinie »Vaginale Geburt am Termin« gestaltet sich zäh – und das hat Gründe: Angst vor Veränderungen oder forensische Bedenken lassen sich nicht vom Tisch wischen. Zudem...
Von | DHZ 10/2024

Studierende im Spagat

Die Lehrkräfte der Hebammenwissenschaft geraten in Konflikt zwischen Leitlinienempfehlungen, gesetzlichem Lehrauftrag und eigener Expertise. Und die Studierenden erleben in ihren Praxiseinsätzen...
Von | DHZ 12/2015
Studienlage zu BEL-Geburten

Angst ist kein guter Partner

Ein komplexes Geschehen wie eine Geburt für eine Studie zu standardisieren, kommt einer Quadratur des Kreises gleich. Insbesondere wenn Studien in unterschiedlichen Settings mit verschiedenen...
Von | DHZ 12/2023

Eins zu eins ist nicht genug

Die Suche nach der besten Betreuungsform soll die Versorgungsqualität in der Geburtshilfe sichern und verbessern. Im Zuge des Fachkräftemangels wird die Forderung nach einer Eins-zu-eins-Betreuung...
Von | DHZ 05/2023

Im Dschungel der Bürokratie

Welche Gesetze und Bestimmungen müssen Hebamme berücksichtigen, um sich in ihrer täglichen Arbeit wohl und sicher zu fühlen? Ein Überblick.Wer kennt sie nicht, die banale Situation, behördliche...
Von | DHZ 12/2022

Wo beginnt Nachhaltigkeit?

Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Hebammenarbeit? Der Begriff sollte nicht zum Modewort verkommen, sondern als Leitgedanke wirken: für eine langfristige Gesundheitsförderung mit politischer,...
Von | DHZ 08/2021
Schwangerschaftsbetreuung bei Beckenendlage

Sich der Angst entgegenstellen

Wird eine Beckenendlage festgestellt, können Hebammen den Eltern die Angst vor den statistischen Risiken einer Spontangeburt nehmen, ihre Selbstwirksamkeit stärken und sanfte Methoden zur Wendung...
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