Fortbildungspakete für Teams
Wo arbeitet Ihr Team? Wir haben für jedes Team ein passendes Angebot an Fortbildungen. Ab einer Buchung von drei Fortbildungen buchen Sie mit einem Rabatt von 10 %.

Paket 1 | Für Kreißsaalteams
Stellen Sie sich in der Teamschulung gemeinsam mit Prof. Dr. Christiane Schwarz folgende Fragen: Wie können Hebammen physiologische Geburtsverläufe fördern? Welche geburtshilflichen Interventionen sind wann sinnvoll – und welche sind grundsätzlich eher als kritisch zu betrachten? Und was sagt die Evidenz?
Setzen Sie sich mit der wissenschaftlichen Erlaubnis zum Nichtstun auseinander und werfen Sie einen kritischen Blick auf häufige geburtshilfliche Interventionen. Wie lassen sie sich nach aktuellen Kriterien beurteilen und im klinischen Kontext angemessen bewerten?
Um diese Frage beantworten zu können, geht die Referentin auf die Grundlagen der evidenzbasierten Betreuung sowie die Förderung der physiologischen Geburt ein und erarbeitet mit Ihnen eine Alternative zu Interventionskaskaden: die wissenschaftliche Erlaubnis zum Nichtstun.
Grundlage für diese Schulung sind evidenzbasierte Leitlinien zur Förderung der physiologischen Geburt
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen die Grundlagen der evidenzbasierten Betreuung.
… wissen wann welche geburtshilflichen Interventionen sinnvoll sind.
… können gängige Interventionen im klinischen Kontext nach aktuellen Kriterien beurteilen.
Rückenschonendes Arbeiten ist sowohl im klinischen als auch im außerklinischen Setting ein wichtiger Aspekt eines gesunden Arbeitsalltags.
An diesem Tag probieren Sie Haltungen und Positionen aus, in denen Sie die Frauen in verschiedenen Betreuungssituationen unterstützen und gleichzeitig Ihren Rücken, die Wirbelsäule, Bandscheiben und Knie schützen können. Machen Sie Ihr Team fit für den geburtshilflichen Alltag – und achten Sie dabei auch auf die Gesundheit im Team.
Diese gesundheitsfördernde Fortbildung können Sie für Ihr Team als Inhouse-Schulung oder als Webinar buchen.
In dieser Teamschulung vertiefen die Teilnehmer:innen im ersten Schritt ihr Wissen zur Physiologie der fetalen Herzaktion und ihrer Regelmechanismen. Eine wichtige Grundlage, um CTG-Aufzeichnungen verstehen, bewerten und korrekt dokumentieren zu können.
Im zweiten Schritt geht es um die Terminologie der fetalen Herzfrequenz und die Interpretation. Interpretieren alle Teammitglieder auf der gleichen Grundlage? In diesem geschützten Rahmen übt das Team gemeinsam die korrekte Interpretation und sichert so die Qualität im geburtshilflichen Alltag.
Anhand konkreter Beispiele erklärt die Hebamme und Gutachterin Patricia Gruber, worauf es beim Lesen von CTGs ankommt – und welche Fallstricke es zu vermeiden gilt. Sie erhalten die Möglichkeit, pathologische Verläufe zu analysieren und adäquates Handeln zu üben. Hierbei bleibt immer auch Zeit für Austausch: Gemeinsam reflektieren Sie Fallbeispiele, können von Ihren Erfahrungen berichten und profitieren von der Erfahrung der Gutachterin.
Im Rahmen der Schulung steht den Teilnehmer:innen auf der Lernplattform der Staude Akademie eine Selbstlerneinheit zur Physiologie der fetalen Herzaktion und zur Terminologie der fetalen Herzfrequenz zur Verfügung, für die 45 Minuten eingeplant werden sollten.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen die Physiologie der fetalen Herzaktion und ihrer Regelmechanismen.
… fühlen sich subjektiv sicherer in der CTG-Interpretation.
… haben weniger Angst, weil Sie die Grenzen aber auch die möglichen Fehlerquellen erkennen.
… erleben durch das Festlegen einheitlicher Definitionen in der Zusammenarbeit der Berufsgruppen eine Qualitätssicherung.
Die Dokumentation dient zur Sicherstellung des Behandlungsablaufs. Sie sollte für alle an der Geburt beteiligten Personen verständlich und der Behandlungsverlauf nachvollziehbar sein – nicht nur für den Fall einer Übergabe. Darüber hinaus sollten auch Jahre später Personen, die nicht am Geschehen teilgenommen haben, den Ablauf nachvollziehen können. Ausschlaggebend ist das insbesondere in Haftungsfragen.
In dieser Fortbildung erklärt die Hebamme und Sachverständige Kathrin Ruff die Grundlagen der Dokumentation der klinischen Geburtshilfe und erläutert diese mithilfe von Fallbeispielen und Haftungsfragen anhand aktueller Schadensmeldungen.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen die Bedeutung der präzisen und lückenlosen Dokumentation.
… können das Gelernte in die Praxis umsetzen und fühlen sich subjektiv sicherer in der Dokumentation.
… kennen die gesetzlichen Grundlagen einer rechtssicheren Dokumentation.
In diesem geschützten Rahmen kann das Team anhand von Videosequenzen gemeinsam das Dokumentieren trainieren, die Kommunikation im Notfall reflektieren und sich über Standards in der Dokumentation bewusst werden – wichtige Kriterien für die Qualitätssicherung im geburtshilflichen Alltag.
Protrahierte Geburtsverläufe und der Geburtsstillstand gehören in der Praxis zu den häufigsten Diagnosen und Indikationen für geburtsmedizinische Interventionen. Aktuelle Studien zeigen, dass diese Begriffe nicht einheitlich definiert sind. Daher beleuchtet die Referentin Nele Krüger in dieser Teamschulung gängige Kriterien zur Beurteilung langsamer Geburtsverläufe und betrachtet aktuelle Forschungsergebnisse zum aktiven Geburtsmanagement. Ziel ist es, im Team eine einheitliche Definition zu etablieren.
Zugleich richtet sie den Blick auf Pausenphasen bzw. Plateaus im Geburtsprozess, die in der aktuellen Forschung als mögliche physiologische Phasen mit eigener Funktion beschrieben werden. Auf der Grundlage historischer, aktueller und bio-neuro-endokrinologische Erkenntnisse werden Kriterien für eine differenzierte, evidenzbasierte Einschätzung individueller Geburtsverläufe entwickelt.
Diskutieren Sie, inwiefern die vorgestellten Evidenzen zu neuro-endokrinen und feto-maternalen Regulationsprozessen physiologische Plateaus fundiert erklären können. Wie lange kann auf Grund der aktuellen Studienlage und Leilinien abwartend begleitet werden? Welche Kriterien gibt es, um ein Plateau von einem Geburtsstillstand zu unterscheiden? Wie können Handeln bzw. Abwarten im klinischen Diskurs wissenschaftlich fundiert und an der Physiologie orientiert begründet werden?
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen den Unterschied zwischen physiologischen Plateau und Geburtsstillstand
… können das Gelernte in die Praxis umsetzen und fühlen sich sicherer in der Einschätzung
… kennen die aktuellen Kriterien und Leitlinienangaben zu protrahierten Verläufen
Steigende PDA-Raten erfordern von uns eine gezielte Auseinandersetzung mit der Geburtsbegleitung dieser Frauen. Denn oft drosselt alleine die Zeit des Legens bzw. das Warten auf eine gleichmäßige Ausbreitung der Narkosemittel die Dynamik der Geburt: Die Frauen spüren ihre Beine in der Regel anders, sodass die eigenen Bewegungsimpulse sich verändern. In diesem Workshop geht es um all diese Aspekte aus dem Blickwinkel der Kinästhetik: Welche speziellen Anpassungen brauchen Frauen mit PDA? Und wie gelingt eine Geburtsbegleitung, ohne dass der eigene Rücken stark belastet wird?

Paket 2 | Für Teams im Hebammenkreißsaal
Stellen Sie sich in der Teamschulung gemeinsam mit Prof. Dr. Christiane Schwarz folgende Fragen: Wie können Hebammen physiologische Geburtsverläufe fördern? Welche geburtshilflichen Interventionen sind wann sinnvoll – und welche sind grundsätzlich eher als kritisch zu betrachten? Und was sagt die Evidenz?
Setzen Sie sich mit der wissenschaftlichen Erlaubnis zum Nichtstun auseinander und werfen Sie einen kritischen Blick auf häufige geburtshilfliche Interventionen. Wie lassen sie sich nach aktuellen Kriterien beurteilen und im klinischen Kontext angemessen bewerten?
Um diese Frage beantworten zu können, geht die Referentin auf die Grundlagen der evidenzbasierten Betreuung sowie die Förderung der physiologischen Geburt ein und erarbeitet mit Ihnen eine Alternative zu Interventionskaskaden: die wissenschaftliche Erlaubnis zum Nichtstun.
Grundlage für diese Schulung sind evidenzbasierte Leitlinien zur Förderung der physiologischen Geburt
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen die Grundlagen der evidenzbasierten Betreuung.
… wissen wann welche geburtshilflichen Interventionen sinnvoll sind.
… können gängige Interventionen im klinischen Kontext nach aktuellen Kriterien beurteilen.
Was in vielen internationalen Leitlinien (und in der außerklinischen Geburtshilfe) bereits seit Jahren als Goldstandard gilt, hat mit der S3 Leitlinie »Die vaginale Geburt am Termin« auch in den deutschsprachigen europäischen Ländern die Kreißsäle erreicht: Das Auskultieren der kindlichen Herztöne hat eine zentrale Bedeutung für die Überwachung während der Geburt bekommen. Was bedeutet das für die Arbeit in der Klinik – für interprofessionelle Teams und für hebammengeleitete Kreißsäle? Und wie können die Empfehlungen (schrittweise) in die Praxis umgesetzt werden?
In diesem Webinar, das sich sowohl an interprofessionelle Teams als auch an reine Hebammen-Teams richtet, beschäftigen Sie sich gemeinsam mit Prof. Dr. Christiane Schwarz mit den wichtigsten Empfehlungen und die Umsetzungsmöglichkeiten im klinischen Alltag. Dazu gehören die Methoden, die Durchführung, zeitliche Intervalle, Ausschlusskriterien, Fehlervermeidung, die Interpretation der auskultierten Frequenz sowie die rechtssichere Dokumentation.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen die Bedeutung der Auskultation der kindlichen Herztöne.
… wissen, was das Auskultieren für die Arbeit in der Klinik bedeutet und wie die Methode im Kreißsaal implementiert werden kann.
… können einschätzen, unter welchen Kriterien auskultiert werden kann und welche Ausschlusskriterien beachtet werden sollen.
… können das Gelernte in die Praxis umsetzen.
In dieser Teamschulung vertiefen die Teilnehmer:innen im ersten Schritt ihr Wissen zur Physiologie der fetalen Herzaktion und ihrer Regelmechanismen. Eine wichtige Grundlage, um CTG-Aufzeichnungen verstehen, bewerten und korrekt dokumentieren zu können.
Im zweiten Schritt geht es um die Terminologie der fetalen Herzfrequenz und die Interpretation. Interpretieren alle Teammitglieder auf der gleichen Grundlage? In diesem geschützten Rahmen übt das Team gemeinsam die korrekte Interpretation und sichert so die Qualität im geburtshilflichen Alltag.
Anhand konkreter Beispiele erklärt die Hebamme und Gutachterin Patricia Gruber, worauf es beim Lesen von CTGs ankommt – und welche Fallstricke es zu vermeiden gilt. Sie erhalten die Möglichkeit, pathologische Verläufe zu analysieren und adäquates Handeln zu üben. Hierbei bleibt immer auch Zeit für Austausch: Gemeinsam reflektieren Sie Fallbeispiele, können von Ihren Erfahrungen berichten und profitieren von der Erfahrung der Gutachterin.
Im Rahmen der Schulung steht den Teilnehmer:innen auf der Lernplattform der Staude Akademie eine Selbstlerneinheit zur Physiologie der fetalen Herzaktion und zur Terminologie der fetalen Herzfrequenz zur Verfügung, für die 45 Minuten eingeplant werden sollten.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen die Physiologie der fetalen Herzaktion und ihrer Regelmechanismen.
… fühlen sich subjektiv sicherer in der CTG-Interpretation.
… haben weniger Angst, weil Sie die Grenzen aber auch die möglichen Fehlerquellen erkennen.
… erleben durch das Festlegen einheitlicher Definitionen in der Zusammenarbeit der Berufsgruppen eine Qualitätssicherung.
Die Dokumentation dient zur Sicherstellung des Behandlungsablaufs. Sie sollte für alle an der Geburt beteiligten Personen verständlich und der Behandlungsverlauf nachvollziehbar sein – nicht nur für den Fall einer Übergabe. Darüber hinaus sollten auch Jahre später Personen, die nicht am Geschehen teilgenommen haben, den Ablauf nachvollziehen können. Ausschlaggebend ist das insbesondere in Haftungsfragen.
In dieser Fortbildung erklärt die Hebamme und Sachverständige Kathrin Ruff die Grundlagen der Dokumentation der klinischen Geburtshilfe und erläutert diese mithilfe von Fallbeispielen und Haftungsfragen anhand aktueller Schadensmeldungen.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen die Bedeutung der präzisen und lückenlosen Dokumentation.
… können das Gelernte in die Praxis umsetzen und fühlen sich subjektiv sicherer in der Dokumentation.
… kennen die gesetzlichen Grundlagen einer rechtssicheren Dokumentation.
In diesem geschützten Rahmen kann das Team anhand von Videosequenzen gemeinsam das Dokumentieren trainieren, die Kommunikation im Notfall reflektieren und sich über Standards in der Dokumentation bewusst werden – wichtige Kriterien für die Qualitätssicherung im geburtshilflichen Alltag.
Pausen und langsame Verläufe gehören zur Physiologie des Gebärens dazu. Die physiologischen Selbstregulationsmechanismen von Mutter und Kind in den verschiedenen Geburtsphasen zu kennen, hilft, das Geschehen einzuordnen und Interventionen zu vermeiden. Gemeinsam mit der Referentin Nele Krüger erarbeiten Sie auf der Grundlage von Erfahrungswissen, aktuellen Leitlinien und wissenschaftlichen Erkenntnissen Phase für Phase die wesentlichen Merkmale und häufigen Fragestellungen, die bei langsamen Verläufen immer wieder auftreten.
Zentrale Fragen sind unter anderem: Wann und wie lange kann auf Grund der aktuellen Studienlage und Leilinien gewartet werden? Wie unterstützen wir die Ausreifung des Wehensystems in der Latenzphase? Welche körpereigenen Hormone, Ressourcen und andere Faktoren beeinflussen die Muttermundseröffnung? Wie können wir in der Austrittsphase situationsgerecht und ressourcenorientiert unterstützen? Wie lässt sich Handeln bzw. Abwarten im klinischen Diskurs wissenschaftlich fundiert und Physiologie orientiert begründen?
Ziel dieser Fortbildung ist, dass die Teilnehmer:innen ihr Wissensspektrum um langsame Geburtsverläufe erweitern und diese individuell und fachlich fundiert begleiten können.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen Pausen und langsame Geburtsverläufe bei physiologischen Geburten
… klären zentrale Fragen aufgrund der aktuellen Studienlage und Leitlinien
… erweitern ihr Wissenspektrum um langsame Geburtsverläufe und können diese individuell und fachlich fundiert begleiten
… können das Geschehen einordnen und unnötige Interventionen vermeiden
Das Vermeiden, Erkennen und angemessene Versorgen von Geburtsverletzungen erfordert ein Verständnis der Verbindungen. Strukturelemente stehen unter Zug, Bewegungselemente sind in ihrer Funktion integriert.
Bei der Versorgung von Geburtsverletzungen ist es ausschlaggebend, alle Strukturen im Zusammenhang ihrer Funktionen zu erkennen und sie spürend (tastend) und fühlend (bewertend) wahrzunehmen. In diesem Seminar erfahren und erleben Sie die zugrundeliegenden Gesetzmäßigkeiten, die es Ihnen erleichtern, körperlich und psychisch entspannt die Aufmerksamkeit zu weiten und die Hände störungsfrei das tun zu lassen, was die Situation erfordert. Sie erlenen an diesem Tag die richtige Anwendung von Naht- und Knotentechniken sowie den souveränen Umgang mit dem Nahtmaterial.
Wichtiger Hinweis: Bitte stellen Sie für dieses Seminar Nahtbesteck, inkl. Fäden, Nadelhalter, Pinzette, Schere für alle Teilnehmer:innen zur Verfügung. Die praktischen Übungen werden an Hähnchenschenkeln durchgeführt, die Sie bereitstellen.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen die anatomischen Strukturen der Beckenbodenmuskulatur.
… können Geburtsverletzungen einschätzen und versorgen.
… lernen den Umgang mit Nahtmaterial und bekommen Sicherheit mit Nahttechniken.
… können das Gelernte in die Praxis umsetzen
Rückenschonendes Arbeiten ist sowohl im klinischen als auch im außerklinischen Setting ein wichtiger Aspekt eines gesunden Arbeitsalltags. In diesem Webinar probieren Sie Haltungen und Positionen aus, in denen Sie die Frauen in verschiedenen Betreuungssituationen unterstützen und gleichzeitig Ihren Rücken, die Wirbelsäule, Bandscheiben und Knie schützen können.

Paket 3 | Für Geburtshausteams
Was in vielen internationalen Leitlinien (und in der außerklinischen Geburtshilfe) bereits seit Jahren als Goldstandard gilt, hat mit der S3 Leitlinie »Die vaginale Geburt am Termin« auch in den deutschsprachigen europäischen Ländern die Kreißsäle erreicht: Das Auskultieren der kindlichen Herztöne hat eine zentrale Bedeutung für die Überwachung während der Geburt bekommen. Was bedeutet das für die Arbeit in der Klinik – für interprofessionelle Teams und für hebammengeleitete Kreißsäle? Und wie können die Empfehlungen (schrittweise) in die Praxis umgesetzt werden?
In diesem Webinar, das sich sowohl an interprofessionelle Teams als auch an reine Hebammen-Teams richtet, beschäftigen Sie sich gemeinsam mit Prof. Dr. Christiane Schwarz mit den wichtigsten Empfehlungen und die Umsetzungsmöglichkeiten im klinischen Alltag. Dazu gehören die Methoden, die Durchführung, zeitliche Intervalle, Ausschlusskriterien, Fehlervermeidung, die Interpretation der auskultierten Frequenz sowie die rechtssichere Dokumentation.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen die Bedeutung der Auskultation der kindlichen Herztöne.
… wissen, was das Auskultieren für die Arbeit in der Klinik bedeutet und wie die Methode im Kreißsaal implementiert werden kann.
… können einschätzen, unter welchen Kriterien auskultiert werden kann und welche Ausschlusskriterien beachtet werden sollen.
… können das Gelernte in die Praxis umsetzen.
Pausen und langsame Verläufe gehören zur Physiologie des Gebärens dazu. Die physiologischen Selbstregulationsmechanismen von Mutter und Kind in den verschiedenen Geburtsphasen zu kennen, hilft, das Geschehen einzuordnen und Interventionen zu vermeiden. Gemeinsam mit der Referentin Nele Krüger erarbeiten Sie auf der Grundlage von Erfahrungswissen, aktuellen Leitlinien und wissenschaftlichen Erkenntnissen Phase für Phase die wesentlichen Merkmale und häufigen Fragestellungen, die bei langsamen Verläufen immer wieder auftreten.
Zentrale Fragen sind unter anderem: Wann und wie lange kann auf Grund der aktuellen Studienlage und Leilinien gewartet werden? Wie unterstützen wir die Ausreifung des Wehensystems in der Latenzphase? Welche körpereigenen Hormone, Ressourcen und andere Faktoren beeinflussen die Muttermundseröffnung? Wie können wir in der Austrittsphase situationsgerecht und ressourcenorientiert unterstützen? Wie lässt sich Handeln bzw. Abwarten im klinischen Diskurs wissenschaftlich fundiert und Physiologie orientiert begründen?
Ziel dieser Fortbildung ist, dass die Teilnehmer:innen ihr Wissensspektrum um langsame Geburtsverläufe erweitern und diese individuell und fachlich fundiert begleiten können.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen Pausen und langsame Geburtsverläufe bei physiologischen Geburten
… klären zentrale Fragen aufgrund der aktuellen Studienlage und Leitlinien
… erweitern ihr Wissenspektrum um langsame Geburtsverläufe und können diese individuell und fachlich fundiert begleiten
… können das Geschehen einordnen und unnötige Interventionen vermeiden
Format
Diese Fortbildung als Seminar-Webinar-Mix (je 8 UE) oder als reines Seminar buchbar.
Umfang: 16 UE
Das Vermeiden, Erkennen und angemessene Versorgen von Geburtsverletzungen erfordert ein Verständnis der Verbindungen. Strukturelemente stehen unter Zug, Bewegungselemente sind in ihrer Funktion integriert.
Bei der Versorgung von Geburtsverletzungen ist es ausschlaggebend, alle Strukturen im Zusammenhang ihrer Funktionen zu erkennen und sie spürend (tastend) und fühlend (bewertend) wahrzunehmen. In diesem Seminar erfahren und erleben Sie die zugrundeliegenden Gesetzmäßigkeiten, die es Ihnen erleichtern, körperlich und psychisch entspannt die Aufmerksamkeit zu weiten und die Hände störungsfrei das tun zu lassen, was die Situation erfordert. Sie erlenen an diesem Tag die richtige Anwendung von Naht- und Knotentechniken sowie den souveränen Umgang mit dem Nahtmaterial.
Wichtiger Hinweis: Bitte stellen Sie für dieses Seminar Nahtbesteck, inkl. Fäden, Nadelhalter, Pinzette, Schere für alle Teilnehmer:innen zur Verfügung. Die praktischen Übungen werden an Hähnchenschenkeln durchgeführt, die Sie bereitstellen.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen die anatomischen Strukturen der Beckenbodenmuskulatur.
… können Geburtsverletzungen einschätzen und versorgen.
… lernen den Umgang mit Nahtmaterial und bekommen Sicherheit mit Nahttechniken.
… können das Gelernte in die Praxis umsetzen
Protrahierte Geburtsverläufe und der Geburtsstillstand gehören in der Praxis zu den häufigsten Diagnosen und Indikationen für geburtsmedizinische Interventionen. Aktuelle Studien zeigen, dass diese Begriffe nicht einheitlich definiert sind. Daher beleuchtet die Referentin Nele Krüger in dieser Teamschulung gängige Kriterien zur Beurteilung langsamer Geburtsverläufe und betrachtet aktuelle Forschungsergebnisse zum aktiven Geburtsmanagement. Ziel ist es, im Team eine einheitliche Definition zu etablieren.
Zugleich richtet sie den Blick auf Pausenphasen bzw. Plateaus im Geburtsprozess, die in der aktuellen Forschung als mögliche physiologische Phasen mit eigener Funktion beschrieben werden. Auf der Grundlage historischer, aktueller und bio-neuro-endokrinologische Erkenntnisse werden Kriterien für eine differenzierte, evidenzbasierte Einschätzung individueller Geburtsverläufe entwickelt.
Diskutieren Sie, inwiefern die vorgestellten Evidenzen zu neuro-endokrinen und feto-maternalen Regulationsprozessen physiologische Plateaus fundiert erklären können. Wie lange kann auf Grund der aktuellen Studienlage und Leilinien abwartend begleitet werden? Welche Kriterien gibt es, um ein Plateau von einem Geburtsstillstand zu unterscheiden? Wie können Handeln bzw. Abwarten im klinischen Diskurs wissenschaftlich fundiert und an der Physiologie orientiert begründet werden?
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen den Unterschied zwischen physiologischen Plateau und Geburtsstillstand
… können das Gelernte in die Praxis umsetzen und fühlen sich sicherer in der Einschätzung
… kennen die aktuellen Kriterien und Leitlinienangaben zu protrahierten Verläufen
Format
Diese Fortbildung ist als Webinar buchbar.
Umfang: 6 UE
Rückenschonendes Arbeiten ist sowohl im klinischen als auch im außerklinischen Setting ein wichtiger Aspekt eines gesunden Arbeitsalltags. In diesem Webinar probieren Sie Haltungen und Positionen aus, in denen Sie die Frauen in verschiedenen Betreuungssituationen unterstützen und gleichzeitig Ihren Rücken, die Wirbelsäule, Bandscheiben und Knie schützen können.

Paket 4 | Für Teams in Hebammenpraxen
Schwangerenvorsorge ist ein spannendes Arbeitsfeld – Aber wo liegen die Grenzen, wo die Möglichkeiten für Sie im Hebammenteam? Christiane Schwarz beleuchtet die Evidenz und die Erfahrung – und die Interessen von Frauen und Hebammen.
Sehen Sie sich mit Ihren Kolleg:innen an, wie Sie in der Schwangerenvorsorge mithilfe von Kreativität, Idealismus, Erfahrungswissen und wissenschaftlicher Evidenz ganz unterschiedliche Konzepte einsetzen können. Neben den aktuellen Mutterschaftsrichtlinien und Vergütungsregelungen dürfen Hebammen schwangere Frauen individuell, interdisziplinär, kollegial, aufsuchend, ambulant, einzeln oder in der Gruppe betreuen und begleiten.
Prof. Dr. Christiane Schwarz beleuchtet in diesem Seminar Grenzen und Möglichkeiten, Erfahrung und Evidenz, Interessen von Frauen und Hebammen, auf dass sich das Team sowie jede Teilnehmer:in passende Informationen und Handwerkszeug mitnehmen können.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… verstehen die Möglichkeiten und Grenzen in der Schwangerenvorsorge durch Hebammen.
… wissen, welche Anforderungen an die Vorsorgeleistung gestellt werden.
… kennen die aktuellen Mutterschaftsrichtlinien und Vergütungsregelungen.
… können Schwangerenvorsorge anbieten.
Die Beratung schwangerer Frauen zur Anwendung von Medikamenten ist eine anspruchsvolle Aufgabe im Berufsalltag. Ob Hebammen, Pflegefachpersonen oder Ärztinnen und Ärzte – alle Berufsgruppen stehen vor der Herausforderung, notwendige Therapien verantwortungsvoll zu begleiten und gleichzeitig Mutter und Kind bestmöglich zu schützen.
Gerade vorsichtige oder uneinheitliche Angaben in Fachinformationen führen häufig zu Unsicherheiten und unterschiedlichen Empfehlungen. Eine gemeinsame, evidenzbasierte Wissensgrundlage im Team schafft Sicherheit und unterstützt eine einheitliche Beratung von Schwangeren.
In dieser Teamschulung vermittelt Dr. Wolgang Paulus aktuelles Wissen zur Arzneimittelanwendung in der Schwangerschaft und bietet Raum, typische Fragestellungen aus dem klinischen Alltag gemeinsam zu diskutieren. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden therapeutische Entscheidungen nachvollziehbar erläutert und konkrete Handlungsempfehlungen für die Beratung und Begleitung schwangerer Frauen erarbeitet.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… können relavante Medikamente und ihre Wirkungen bzw. Nebenwirkungen einschätzen. … können Nutzen und Risiko abwägen.
… sind sicherer in der Beratung im Praxisalltag.
Die Stillzeit ist eine besondere Lebensphase, in der viele Frauen auf eine kompetente und evidenzbasierte Beratung zur Anwendung von Medikamenten angewiesen sind. Ob Schmerzmittel, Antibiotika, Medikamente bei chronischen Erkrankungen oder Selbstmedikation – im Hebammenalltag entstehen regelmäßig Fragen zur Vereinbarkeit von Arzneimitteln und Stillen.
Häufig führen widersprüchliche Empfehlungen zu Verunsicherung. Nicht selten werden wirksame Therapien unnötig abgesetzt oder das Stillen vorschnell beendet, obwohl beides in vielen Fällen vermeidbar wäre. Eine fundierte Nutzen-Risiko-Abwägung auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse ist daher entscheidend.
Diese Teamschulung vermittelt aktuelles Wissen zur Arzneimittelanwendung in der Stillzeit und stärkt die Beratungskompetenz von Hebammen in der Wochenbettbetreuung. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden häufige Fragestellungen aus dem Berufsalltag gemeinsam diskutiert und Handlungsempfehlungen für eine sichere und alltagstaugliche Beratung erarbeitet.
Ziele des Webinars
Die Teilnehmer:innen …
… können relavante Medikamente und ihre Wirkungen bzw. Nebenwirkungen einschätzen. … können Nutzen und Risiko abwägen.
… sind sicherer in der Beratung im Praxisalltag.
Teil 1: Grundlagen, Steuerung, Portfolio, Leitbild und rechtliche Grundlagen
Wie kann Qualitätsmanagement (QM) genutzt werden, um Arbeitsprozesse fortlaufend zu reflektieren und zu optimieren? Welche Anforderungen stellt der Gesetzgeber und was gehört in den QM-Ordner?
In diesem Webinar gibt Ihnen die erfahrene Hebamme und Auditorin Denize Krauspenhaar fundierte Einblicke in die wesentlichen Grundlagen des QM und zeigt praxisnah, wie Sie diese in Ihren Arbeitsalltag integrieren und damit Prozesse optimieren können. Dabei werden nicht nur die rechtlichen Vorgaben beleuchtet, die freiberuflich tätige Hebammen im Qualitätsmanagement umsetzen müssen. Der Fokus liegt auf der Reflexion der eigenen Arbeit, dem Ausschöpfen von Verbesserungspotenzialen und der Qualitätssicherung.
Ein Neugeborenes bringt bereits eine enorme Bewegungskompetenz mit. Im alltäglichen Handling – beim Hochnehmen, Wickeln, Tragen, Anziehen oder Stillen – wird diese Kompetenz jedoch viel zu wenig respektiert und unterstützt. In diesem praxisnahen Webinar analysieren Sie gemeinsam mit Ihrem Team die täglichen Handlingsituationen und reflektieren, wie Sie und die Eltern das Neugeborene in seiner Kompetenz von Anfang an unterstützen können.




