Die Caritas in Nordrhein‑Westfalen und das Diakonische Werk Rheinland‑Westfalen‑Lippe (Diakonie RWL) sprechen sich für einen flächendeckenden Ausbau von Lotsendiensten in Geburtskliniken aus. Die Angebote unterstützen Familien bei sozialen, organisatorischen und finanziellen Fragen und vermitteln bei Bedarf an Familienhebammen sowie weitere Hilfsangebote der Frühen Hilfen.

Nach Angaben der Verbände verfügen derzeit nur etwa die Hälfte der Geburtskliniken über entsprechende Strukturen. Zudem sei die Finanzierung vieler Lotsendienste unsicher, da sie häufig über befristete Förderprogramme finanziert würden.

Caritas und Diakonie fordern deshalb in ihrem Positionspapier eine dauerhafte Finanzierung, damit Familien unabhängig vom Wohnort frühzeitig Unterstützung erhalten können.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 7.10.2026 · DHZ