Foto: © Olivia Anne Snyder/Unsplash
In Australien existieren verschiedene Betreuungsmodelle der geburtshilflichen Versorgung. Diese unterscheiden sich in ihrer Organisationsform, der Finanzierung und der Kontinuität der Betreuung. Grundsätzlich lassen sich fünf Modelle unterscheiden: Zu den beiden öffentlich finanzierten Betreuungsmodellen zählen die Standardbetreuung (SC) und die hausärztlich geteilte Betreuung (GP shared Care GPSC). Frauen erhalten bei diesen Betreuungsformen keine kontinuierliche Hebammenbetreuung und haben keine feste Bezugsperson. Demgegenüber stehen verschiedene Betreuungsmodelle mit Kontinuität in der Betreuung offen: die kontinuierliche hebammengeleitete Betreuung im öffentlichen Gesundheitswesen (Midwifery Continuity of Care, MWCOC), die privatärztliche geburtshilfliche Betreuung (Private obstetric care, POb) sowie eine individuelle Betreuung durch freiberufliche privat tätige Hebammen (Privately practicing midwifery, PPM). Eine aktuelle Studie der Hebammenprofessorin Hannah Dahlen und ihrem Team (2026) untersuchte den Einfluss dieser Versorgungsmodelle auf mütterliche und neonatale Outcomeparameter während der COVID-19-Pandemie.
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