Das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege richtet ein eigenes Referat für Frauengesundheit ein. Ziel ist es, Themen der Frauengesundheit künftig zentral zu bündeln und gesundheitspolitisch stärker zu verankern.

Nach Angaben von Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) unterscheiden sich gesundheitliche Belastungen, Krankheitsverläufe und Diagnosen bei Frauen teilweise von denen bei Männern. Das neue Referat soll dazu beitragen, bestehende Versorgungslücken stärker in den Blick zu nehmen. »Frauengesundheit ist keine Nischenfrage. Sie ist ein wichtiger Bestandteil einer modernen und gerechten Gesundheitsversorgung. Deshalb ist es konsequent, dass sich das auch in der Struktur unseres Ministeriums widerspiegelt«, so Stolz.

Als Beispiele nennt das Ministerium Endometriose sowie Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen, die bei Frauen häufig später erkannt werden oder andere Symptome zeigen können.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 24.9.2026 · DHZ