Persönliche Begleitung, Bewegung und digitale Unterstützung können die Latenzphase positiv beeinflussen, unnötige Interventionen vermeiden und die Zufriedenheit steigern. © Тетяна Немировська/stock.adobe.com
Während der Latenzphase erleben Gebärende häufig Schmerzen, Ängste und Unsicherheiten. Trotz der hohen Relevanz dieser Geburtsphase existieren derzeit keine flächendeckend etablierten, evidenzbasierten Versorgungskonzepte für die Betreuung Gebärender in Deutschland. Die aufsuchende Betreuung während der Latenzphase ist für freiberufliche Hebammen häufig ökonomisch und organisatorisch wenig attraktiv. Gebärende entscheiden sich aufgrund von Schmerzen, Ängste und Unsicherheiten häufig frühzeitig für eine stationäre Aufnahme. Diese geht mit einem erhöhten Risiko für überflüssige geburtshilfliche Interventionen und assoziierten Folgerisiken einher. Somit kommt dem Themenkomplex der Begleitung Gebärender während der Latenzphase eine große Bedeutung zu.
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