Abdominales Muskeltraining nach der Geburt kann dazu beitragen, dass sich die Rektusdiastase in Ruhe und während des Anhebens des Kopfes verschmälert. Foto: © ATRPhoto/stock.adobe.com

Durch Schwangerschaft und Geburt können starke Belastungen des Beckenbodens und der Bauchmuskulatur von Frauen auftreten. Vielfältige Ursachen wie hormonelle Umstellungsprozesse und die Größe des Kindes tragen dazu bei.

Nach der Geburt können diese Belastungen zu einer deutlich eingeschränkten Lebensqualität von Frauen führen. Daher sollen Beckenbodenübungen dazu beitragen, dass sich die Funktion des Beckenbodens wieder regeneriert und abdominales Muskeltraining dazu führt, dass sich eine mögliche Rektusdiastase schließt.

Wie effektiv sind solche Rückbildungsübungen jedoch in der Praxis? Hierzu wurde kürzlich eine systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse durchgeführt.

Eingeschlossen wurden 65 Studien (n=21.334 Teilnehmerinnen) aus 24 Ländern, die bis Januar 2024 veröffentlicht wurden. Verglichen wurden Outcomeparameter wie Harninkontinenz, Uterusprolaps, Rektusdiastase und Sexualfunktion von Frauen nach Beckenbodentraining beziehungsweise Rückbildungsübungen im Vergleich zu Frauen, die darauf verzichteten.

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